Tages-Aktuell

Aktuelle Meldungen zum Strassenzustand unter www.strassen.gr.ch

15.05.2009 Die tiefste Baugrube in Graubünden
 
Rund um Küblis wird auf verschiedenen Baustellen an der Dorfumfahrung gearbeitet, damit mit dem Hauptlos, dem 2'255 Meter langen Tunnel, termingerecht im Sommer 2010 begonnen werden kann.

Das Umfahrungsprojekt Küblis beginnt westlich von Küblis bei der heutigen Landquartbrücke und schliesst im Saaserstutz südlich des Halbanschlusses Saas West an die Umfahrung Saas an. Die Kosten für das gesamte Projekt belaufen sich auf rund 210 Millionen Franken, davon allein für den Küblisertunnel mit Sicherheitsstollen 161 Millionen. Mit der Inbetriebnahme der Umfahrung Küblis wird auf Ende 2016 gerechnet.

Weitere Informationen im aktuellen TBA-info.
 

 
30.04.2009 Flimser Umfahrungstunnel bei den Besten
 

Der europäische Tunneltest EuroTAP bringt es ans Tageslicht: Der 2'922 Meter lange Umfahrungstunnel von Flims gehört in Sachen Sicherheit zu den Besten.

Mehr dazu im Pressetext in Mensch und Mobilität

 

 
03.04.2009 Mit Wettbewerb Projekt und Bauausführung optimiert
 

Die Oberalpstrasse zwischen Disentis und Sedrun wurde in den vergangenen Jahren sukzessive ausgebaut. Das Schlussstück bildet der 1 Kilometer lange Abschnitt Garmischeras - Tscheppa, der sich in geologisch schwierigem und teilweise instabilem Gelände befindet.

Für die Ausarbeitung dieses anspruchsvollen Projekts und für die Bauausführung wurde ein zweistufiger Gesamtleistungswettbewerb durchgeführt. Bei dieser Wettbewerbsform konnten in der ersten Phase beliebige Teams aus Bauingenieuren und Unternehmern Projektvorschläge einreichen. Fünf Teams haben sich an der Ausschreibung beteiligt. Auf Empfehlung der eingesetzten Jury wurden drei Projekte für die weitere Bearbeitung und Einreichung eines Angebotes mit konkreten Kostenangaben ausgewählt. Aus dieser zweiten Phase des Wettbewerbes ist das Projekt MONOLITH mit Gesamtkosten von 15.5 Millionen Franken als Sieger hervorgegangen. Die Regierung hat den Juryentscheid gutgeheissen. Damit kann mit den Bauarbeiten bereits im April begonnen werden.

Weitere Informationen dazu im aktuellen TBA-info.

 

 
26.01.2009 Neues Wasserbaugesetz tritt per 1. Januar 2009 in Kraft
 

Das aus dem Jahre 1870 stammende Gesetz über Bewuhrung und Verbauung der Flüsse und Wildbäche wurde vom Grossen Rat aufgehoben und durch ein zeitgemässes Wasserbaugesetz ersetzt. Die Regierung hat das neue Gesetz über den Wasserbau im Kanton Graubünden (KWBG; BR 807.700) auf den 1. Januar 2009 in Kraft gesetzt. Dieses konzentriert sich auf die Regelung von baulichen Schutzmassnahmen gegen die schädlichen Auswirkungen des Wassers durch Überschwemmungen oder Murgänge auf Menschen und Sachwerte.

Unangetastet bleibt der Grundsatz, wonach die Gemeinden für den Wasserbau zuständig sind. Der Kanton übernimmt aber unterstützende, koordinierende und aufsichtsrechtliche Aufgaben bei der Projektierung, Genehmigung und Subventionierung von Wasserbauprojekten. Insofern bleibt der Wasserbau wie bisher eine Verbundaufgabe zwischen Gemeinden und Kanton. Ebenso festgehalten wurde an der bisherigen bewährten Regelung der Gewässerhoheit, wonach die öffentlichen Gewässer im Eigentum und damit unter der Hoheit der Gemeinden liegen.

Ausserdem wurde mit dem neuen Gesetz ein modernes Projektgenehmigungsverfahren analog zur Strassen- und Waldgesetzgebung eingeführt. Schliesslich wird die kantonale Subventionierung von Wasserbauprojekten an die bundesrechtlichen Vorgaben im Zuge der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) angepasst. Bei Projekten aus den Programmvereinbarungen mit dem Bund betragen die Kantons- und Bundesbeiträge künftig zusammen höchstens 80 Prozent der anrechenbaren Kosten. Für Einzelprojekte leistet der Kanton Beiträge von 15 bis 25 Prozent.

BR 807.700 Wasserbaugesetz